WienTourismus

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#ToArtItsFreedom – WienTourismus provoziert in Großbritannien und Deutschland.

Mit der expliziten und schonungslosen Darstellung von Nacktheit sorgte Egon Schiele im Wien um 1900 für Aufregung. Doch ist seine Kunst gut 100 Jahre nach seinem Tod noch immer zu gewagt?

Im Zuge der Bewerbung für das Jubiläumsjahr „Wiener Moderne 2018“ wagte WienTourismus ein Medienexperiment, um die Freiheit von Kunst in unserer scheinbar aufgeklärten europäischen Gesellschaft zum Thema zu machen: Wir buchten für die Schiele-Motive Platzierungen in großen Off- und Online-Medien – und erhielten prompt die nicht ganz unerwartete Antwort von offizieller Seite:

Die weltberühmten Akte durften sowohl in Großbritannien als auch in Deutschland nur mit verhüllten Geschlechtsteilen gezeigt werden. Für den damit vorenthaltenen Kunstgenuss entschuldigten wir uns bei den Betrachtern mit einer Kampagne, die zur Diskussion anregte und damit auf Wien und die Wiener Moderne neugierig machte.

Unter dem #DerKunstihreFreiheit bzw. #ToArtItsFreedom – in Anlehnung an den Wahlspruch der Wiener Secession – wurden die Reaktionen der Menschen auf allen sozialen Netzwerken gesammelt. Die internationale Presse nahm die Kampagne und die große Resonanz darauf ebenfalls zum Anlass, in die Diskussion um die Grenzen von Kunst und das Sitten- und Wertebild unserer Gesellschaft einzusteigen.

Branche Kunst und Kultur
Jahr 2017
Wien Tourismus Plakatkampagne
Wien Tourismus Megaboard
Gewagte Kunst Megaboard
Wien Tourismus Plakatkampagne
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